SFTP/SSH bei all-inkl.com nutzen

Die wohl immer noch am häufigsten verwendete Methode zum Dateiaustausch mit dem eigenen Webspace ist FTP. Dies, obwohl es kein Geheimnis ist, dass bei dieser Methode die FTP-Zugangsdaten im Traffic in Klarschrift auslesbar sind. Im schlimmsten Fall ist es somit für einen Bösewicht bei FTP ein Leichtes, sich Zugang zum Webspace zu verschaffen –  ein einfaches „Mitlauschen“ (z. B. in einem öffentlichen ungesicherten Netzwerk) reicht aus.

WordPress auf https umstellen

Wer einen Blog zeitgemüß betreiben möchte, muss sich auch im Rahmen der SEO-Optimierung mit dem Thema https (SSL) befassen. Neben den rein sicherheitsrelevanten Aspekten und Vorzügen einer https-Verbindung des eigenen Webauftritts, wirkt sich eine sichere Verbindung positiv auf das Ranking bei Google (und Co.) aus. Insbesondere Google hat hierauf bereits mehrfach bewusst hingewiesen, dass sichere(re) https-Verbindungen, also Webserver, die eine gesicherte Verbindung zum Besucher einer Webseite aufbauen, beim Ranking bevorzugt behandelt werden. Mit anderen Worten: Wer seinen Blog nicht auf https umstellt wird von Google abgestraft.

WordPress Backup einrichten

Hat man den eigenen WordPress-Blog eingerichtet und perfekt optimiert, füllt sich das Blog über die Zeit mit Beiträgen und (im Idealfall) zahlreichen Kommentaren von Lesern. In die Beiträge werden themenbezogene Bilder und ggf. auch Videos eingebunden werden – meist pro Beitrag 2-3 solcher Mediendateien (auch aus SEO-Sicht sollte man in Blog-Beiträge grundsätzlich Medien wie Bilder oder Videos einbinden – Google & Co. bewerten dies positiv und man kann z. B. auch reichlich Traffic auf den eigenen Blog durch die Google-Bildersuche erhalten).

Mit der Zeit sammeln sich in einem Blog also Beiträge, Kommentare und Medien, die in der Regel alle direkt auf dem gleichen Webspace wie das Blog gespeichert sind. Eingebettete Videos werden meistens auf Youtube oder Vimeo gespeichert sein und nur in den Blog-Beitrag eingebunden. Die Kommentarfunktion kann auch über Anbieter wie Disqus genutzt werden, so dass die Kommentare in einem solchen Fall nicht auf dem eigenen Webspace gespeichert sind. Die meisten Installationen von WordPress nutzen jedoch die von WordPress gelieferte (gute) Kommentarfunktion (auch aus in Anbetracht des in Deutschland nicht ganz einfachen Datenschutzes ist dies empfehlenswert).

Bilder automatisch optimieren

Befasst man sich mit der Performance-Optimierung des eigenen Blogs, so dreht sich ein wesentlicher Teil hierbei um die bei jedem Seitenaufruf übermittelten Dateien und deren jeweilige Dateigröße. Durch zahlreiche Einbindungen von JavaScript, CSS und Bildern werden beim Aufruf eines Blogs zahlreiche Dateien nachgeladen. Jede dieser Dateien verlangsamt den Seitenaufbau und vergrößert das insgesamt übertragene Dateivolumen. Zwar muss man sich im Zeitalter von DSL und LTE-Verbindungen auf dem Smartphone hierum natürlich weniger Gedanken machen, als noch zu Zeiten von ISDN oder Modem-Verbindungen, jedoch strafen Suchmaschinen wie Google Webseiten mit unnötig viel Dateibalast ab.

Eine Webseite mit relevantem Inhalte und guter Programmierung wird von Google abgestraft werden, wenn die eingebundenen Dateien unnötig groß sind und somit das Surferlebnis des Webseiten-Besuchers spürbar negativ beeinflussen. Relativ einfach ausgedrückt verhält es sich hierbei wie mit dem Glas Milch und der Kuh: Wer ein Glas Milch trinken kaufen möchte, kauft sich auch nicht gleich eine ganze Kuh! Wer ein Bild auf einer Webseite einbindet, macht dies in der Regel nicht, damit der Webseiten-Besucher das Bild hochauflösend ausdrucken oder weiterverwenden kann. Das Bild steht in einem Kontext und dieser wird seltenst durch höchstauflösende Bilder mit 16 Megapixeln besser oder deutlicher.

Ist die Optimierung eines Blogs nötig?

Mit einem Blog verhält es sich wie mit allem, das von Menschenhand geschaffen ist und (meistens) von mehreren Menschen entwickelt wurde: Es kann grundsätzlich optimiert werden – insbesondere, wenn mehrere Menschen an der Erstellung beteiligt waren. Man stelle sich nun erschwerend noch vor, man würde ein WordPress-Blog mit einem Auto vergleichen: Die Karosserie stammt dann von Porsche, das Fahrwerk von Opel, die Reifen von BMW, der Motor von Mercedes und die Aerodynamik vom Trabi. In jedem Fall wird eine Optimierung ratsam sein, wenn man mit seinem Blog (oder zusammengestellten Auto) in der Formel 1 mitspielen möchte. 🙂 Eine Optimierung kann sich hierbei auf den Inhalt, auf das Layout und auf die genutzte Technik beziehen.

Die Optimierung der Inhalte ist grundsätzlich am wenigsten objektiv bewertbar, so dass ein Außenstehender einem Blogger hier nur begrenzt helfen kann. Wer etwas in seinen Blog schreibt, tut dies aus einem Grund und einer eigenen Motivation. Ein Fremder kann hier nur schwer sagen wie das Geschriebene besser formuliert gewesen wäre. Einzig, aus Sicht der SEO-Optimierer kann hier Hilfe angeboten werden. Diese Hilfe konzentriert sich aber auf die Optimierung hinsichtlich der Wahrnehmung durch die Web-Crawler von Google & Co. – nicht jedoch auf die eigentliche Qualität der Texte und Inhalte.