Buch-Tipp: WordPress Performance von David Keulert

Zugegeben, dass Buch WordPress Performance von David Keulert lag durchaus länger bei mir rum, bevor ich es gelesen habe. Im Sommer hatte ich es mir gekauft und die ersten paar Seiten durchgelesen. Dann kamen neue Projekte hinzu und ein Jobwechsel. Und da das Thema WordPress Optimierung für mich bekanntlich kein Neuland ist, drückte mir auch nirgendwo ein Schuh.

Im letzten Urlaub packte ich dann aber das Buch ein und habe es binnen weniger Tage verschlungen. Verschlungen? Ja, das Buch liest sich wirklich sehr gut und flüssig. Man merkt, dass David gerne Texte schreibt, die sich entsprechend gut lesen lassen! 🙂

Kaufempfehlung: WordPress Performance

Nun, da ich das Buch endlich gelesen habe, will ich es jedem (wirklich jedem!), der sich mit WordPress und dessen Performance befasst nahelegen. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Das Buch ist für Laien geeignet, da über das reine buch hinaus weiterführende Links geboten werden, über die man sich bei Bedarf weitere Infos holen kann. Wer als blutiger Anfänger also mal etwas technisches nicht so richtig versteht, kann sich mit Hilfe der zahlreichen Links detaillierter einlesen und danach die Tipps entsprechend anwenden.
  • Auch Halblaien (wie mich zum Beispiel) entdecken noch zahlreiche neue Tipps und Tricks, die man noch nicht kannte oder bislang für weniger wichtig gehalten hat.
  • Die genannten Tipps und Tricks werden nicht nur stumpf aufgelistet, sondern stets begründet und vielfach auch belegt. Dabei legt David jedoch insbesondere Wert, dass die Hintergründe und verwendeten Techniken erklärt werden. So ist es dem Leser möglich, selbst zu entscheiden, ob der vorgeschlagene Aufwand das zu erhoffende Ergebnis wert ist, oder nicht.
  • WordPress Performance wird nicht als einfache Checkliste beschrieben, sondern vielmehr als eine Grundeinstellung erläutert, die man entweder hat oder nicht. Nur einmalig die Performance des trägen WordPress zu optimieren und dann die Füße hochzulegen, hat garantiert keine Aussicht auf Erfolg.
  • Neben Code-Zeilen zur Optimierung werden auch Plugins empfohlen und teilweise verglichen. Einige der Plugins dürften euch bereits bekannt sein, da ich diese zum Beispiel auch hier schon länger empfehle.

David Keulert: WordPress optimierenWer gewillt ist, die Performance von WordPress wirklich nachhaltig zu optimieren, und eingesteht, dass es sich bei dem Thema um keine Einmalaktion handelt, für den kann ich das Buch von David wärmstens empfehlen.

Schritt für Schritt werden die (aktuell) wesentlichen Möglichkeiten erläutert und auch bewertet. Darüber hinaus wird auch ein Ausblick auf bevorstehende neue Standards gegeben, die einige der aktuell sinnvollen Optimierungen überflüssig machen werden.

Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene

Ich garantiere Anfängern, dass der eigene Blog damit deutlich schneller wird. Und Fortgeschrittene werden ziemlich sicher auch noch zusätzliche Anpassungen und Optimierungen vornehmen können, die WordPress deutlich beschleunigen.

Eine einfache (aber nach dem Lesen des Buches wirklich logische) Optimierung, katapultierte einen meiner Blogs von einer Ladezeit von ca. 2 Sekunden auf gerade einmal 700 Millisekunden – und das konstant! Um es mit anderen Worten zu sagen: ich bin begeistert von den guten Erläuterungen und für mich auch deutlich spürbaren Ergebnissen!

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