Egal welches Projekt ich bearbeite oder starte, es gibt einige wenige WordPress-Plugins, die ich immer (wirklich immer) einsetze. Bei diesen Plugins handelt es sich um Plugins, die grundsätzliche Funktionen bereitstellen, ohne die ich einen WordPress-Blog nicht betreiben möchte (man könnte auch sagen „kann“ :-)).

Diese Plugins dienen mir bei folgenden, für mich elementaren Funktionen:

Die Auswahl der Plugins hat sich in den letzten Jahren meiner Zeit mit WordPress ergeben und diese Plugins haben sich immer wieder als sinnvoll und (für mich) beste Wahl erwiesen. Aus diesem Grund zählt das Installieren und Aktivieren dieser Plugins für mich mit zu den ersten und obligatorischen Schritten beim Aufsetzen einer neuen WordPress-Instanz.

Spam verhindern mit Antispam Bee

Sobald dein Blog in den Suchmaschinen auftaucht, wirst du auch unaufgefordert Besuch von Spammern erhalten, die (meist automatisch) versuchen werden in deinen Kommentaren einen Spam-Link zu platzieren.

Egal ob Werbung für Viagra, günstige Sonnenbrillen von Ray Ban oder frivole Videos – nichts davon wollen wir auf unserem Blog haben!

Damit ich nicht täglich die Kommentare auf solche Inhalte prüfen muss, übernimmt Antispam Bee diese Aufgabe für mich vollkommen automatisch und unheimlich treffgenau! Anhand von verschiedenen Techniken erkennt das Plugin, dass es sich bei dem Eintrag um Spam handelt und markiert den entsprechenden Kommentar automatisch als solchen.

Eine E-Mail informiert darüber, dass es einen neuen Spam-Verdacht gibt. Und nur, wenn die Vorschau in dieser E-Mail zeigt, dass Antispam Bee mit seiner Vermutung falsch liegt, muss etwas unternommen werden: In diesem Fall logge ich mich kur ein und veröffentliche den Kommentar als regulären Kommentar (dies kommt jedoch sehr selten nur vor).

In den allermeisten Fällen wird Antispam Bee jeden Spam richtig erkennen und man muss nichts weiter machen.

Das Plugin ist kostenlos, wurde ursprünglich vom WordPress-Gott Sergej Müller entwickelt und eine absolute Empfehlung für jeden Blog-Betreiber!

Automatische Bilder-Optimierung mit Optimus.io

Um das Surferlebnis für die Besucher des eigenen Blogs möglichst angenehm zu gestalten, sind schnelle Ladezeiten elementar. Niemand will auf eine Infografik oder ein Foto warten, während es lädt. Mit dem Aufruf der Seite müssen alle (relevanten) Bilder sofort da sein.

Hierfür müssen alle als Medien genutzten Bilder entsprechend optimiert werden! Damit ich nicht jedes Bild vor dem Upload auf meinem PC manuell optimieren muss, nutze ich hierfür das (teilweise kostenpflichtige) Plugin Optimus.io

Auch dieses Plugin stammt ursprünglich von Sergej Müller und macht schlicht und einfach was es soll. Um es in vollem Umfang nutzen zu können, fallen (aktuell) 19€/Jahr an – dafür darf es in beliebig vielen eigenen Projekten für 1 Jahr genutzt werden. Mittlerweile wird das Plugin von KeyCDN die für regelmäßige Updates sorgen.

Durch die Nutzung von Optimus.io passe ich Bilder auf meinem PC lediglich in Bezug auf die Abmessungen an, so dass kein Bild in voller Auflösung größer als die meisten Computerbildschirme ist. Hierfür nutze ich ein simples, kostenloses Tool (unter Microsoft) Image Resizer for Windows, mit dem die Anpassung mit wenigen Mausklicks erfolgt.

Danach lade ich diese Bilder hoch, die dabei automatisch optimiert werden. Mein Workflow hat sich durch diese zwei Tools auf ein absolutes Minimum reduziert, so dass die (aktuell) 19€/Jahr mehr als gut investiert sind!

Datenschutzkonforme Besucher-Statistiken mit Statify

Da ich keine Lust habe mich unnötig viel mit dem deutschen Datenschutz zu befassen, versuche ich meine Berührungspunkte mit diesem auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Aus diesem Grund verzichte ich, wo immer es geht, komplett auf Social-Share-Buttons von Facebook & Co. und auf Tools wie Google Analytics.

Dennoch will ich nicht komplett auf einige Statistiken verzichten und nutze deswegen das WordPress-Plugin Statify, mit dem man (vermutlich) datenschutzkonform einfache Besucherstatistiken in WordPress einsehen kann. Natürlich beschränken sich diese Statistiken auf ein absolutes Minimum und lassen keine detailierten Auswertungen zu.

Mit detailierten Auswertungen hinsichtlich meiner Besucher befasse ich mich aber ohnehin nicht, so dass ich darauf auf gut verzichten kann.

Nach der Installation von Statify werden die Aufrufe je Tag und URL und der Herkunftsseite (falls erkennbar) protokolliert, so dass man zumindest anhand der Pageviews ein gutes Gefühl für die Entwicklung der Besucherzahlen bekommt.

Mit dem zusätzlichen Plugin Statify Erweiterte Auswertungen lassen sich diese Daten noch etwas detaillierter anschauen.

Beide Plugins sind komplett kostenlos und auch Statify stammt in seiner ursprünglichen Form von Sergej Müller (man könnte hier eine Art Regel vermuten :-)).